Workshops und Vorträge

Wir wollen euch hier einen kurzen Überblick über die von uns angebotenen Workshops und Vorträge bereitstellen. Wenn du oder deine Gruppe an einem der Themen interessiert bist/seid, dann meldet euch einfach unter afa_wien@riseup.net



Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

Die Marxsche Gesellschaftskritik kritisiert den Kapitalismus radikal in seinen Basiskategorien, Wert Arbeit und Geld. Erst vor diesem Hintergrund lassen sich Ausbeutung, Ohnmacht und (unpersönliche) Zwänge entsprechend erkennen, kritisieren und überwinden. Bei diesem Vortrag soll es darum gehen die grundlegenden und zentralen Begriffe der Marxschen Kritik dercpolitischen Ökonomie zu erklären und einen Überblick über den ersten Band des Kapitals zu geben.


Über die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ in Österreich.

Die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ gehört ohne Zweifel zur aktivsten Form des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ liegt einerseits darin begründet, sich nach außen hin vom Nationalsozialismus abzugrenzen und so behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ aus dem Weg zu gehen und andererseits gesellschaftlich anschlussfähige Konzepte eines modernisierten völkischen Nationalismus zu propagieren. Im Vortrag wird die Geschichte der „Identitären Bewegung“ in Österreich, ihre zentralen Akteure, Vordenker und ideologischen Merkmale dargestellt.


Staatenlos durch die Nacht: Organisierung und Repression

In einem Workshop wollen wir jene Probleme ansprechen, auf die wohl alle linksradikalen Zusammenhänge früher oder später stoßen: staatliche Repression. Für die Aufgabe, sich weder von der eigenen Ohnmacht, noch von der Macht der anderen dumm machen zu lassen, haben wir zwar noch keine Lösung gefunden, doch können wir Erfahrungen und Einschätzungen austauschen, die den Umgang vielleicht vereinfachen. Diesen wollen wir mit euch Anhand einiger theoretischer Eckpunkte und praktischer Beispiele umreißen.


Freie Radikale – eine Diskussion zu Organisierung

Die Debatte um die Frage „Wie “ sich die radikale Linke organisieren sollte hat schon seit Anbeginn dieser für Diskussionsstoff gesorgt. Wie könnte es auch anders sein, sollte die Art der Organisation doch der Situation und den anstehenden Aufgaben entsprechen. Und gibt es doch viele verschiedene Ansätze diese Aufgaben anzugehen. Als Einstieg in die Diskussion wird es einen Input zu Organisationsformen geben und wie sich diese vor aktuellen Anforderungen entwickeln bzw entwickeln sollten. Im weiteren freuen wir uns auf eine spannende Diskussion, in der wir vielleicht gemeinsam die verschiedensten Oragnisationsformen und ihre Pro & Contras erörtern können.


Antifa und Feminismus

Antifa heißt nicht nur Nazis jagen. Antifa heißt Gesellschaftskritik. Und Antifa heißt natürlich auch Feminismus. So und genau einfach scheint es zumindest in der Welt der mittlerweile oft rosaroten Antifa-Sticker. So einfach war es nie. Die Kritik patriarchaler Machtverhältnisse und autonome antifaschistische Politik, sind und waren schon immer Räume kontroverser Thesen, Praxen und Debatten. Feminismus als Gesellschaftskritik befindet sich mehr denn je in der Defensive und nicht überall wo Feminismus drauf steht, ist emanzipatorische Politik drin. In der Diskussion werden wir Einblick in aktuelle Debatten bekommen und Grundsatzfragen des Verhältnisses von Antifa, Feminismus und Gesellschaftskritik mal wieder an die Oberfläche holen und aus verschiedenen Perspektiven verhandeln. Offen für alle Gender.


more to come…