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Ohne Zerstörung kein Aufbau – 6 Jahre autonome antifa [w]

Im neuen Jahr zur antinationalen Geburtstags-Sause ins EKH!

Freitag | 08. Jänner 2016 | 21:00 Uhr | Wielandgasse 2-4

Infos und Updates zum Lineup: https://www.facebook.com/events/1488507634790540/


GenossInnen!

Die Zustände sind unerträglich! Im Laufe der letzten Jahre wurden im Kampf des Proletariats gegen die unfassbar dekadente Bourgeoisie, und hier muss man ehrlich sein, nur noch wenig Erfolge der arbeitenden Klasse in Westeuropa und Österreich erzielt. Die ArbeiterInnenklasse scheint müde aber doch vielmehr satt zu sein, im Kampf gegen das internationale Schweinesystem. Folglich macht sich in Auseinandersetzungen mit den imperialistischen AusbeuterInnen eine kapitalistische Dekadenz breit. Ehemalige GenossInnen und potenziell revolutionäre Subjekte wollen sich in ihren beschissenen scheinbar bourgeoisen, mittelständigen Lebenssituationen, betäubt wie sie sind, weiter eine mittelfristig spießige Lebenswelt erhalten, sich nicht interessierend für den internationalen Kampf der Befreiung Seite an Seite mit den unterdrückten Völkern dieser Erde. Hochgehalten werden die Pseudo-Errungenschaften des “roten Wien”, in dessen Hochzeiten der revolutionäre Gedanke in verwerflich-reformistische Taten verwässerte.

Wir, der rote Flügel der autonomen antifa [w], nunmehr seit sechs Jahren kämpfend für die kommunistische Revolution, sehen in der aktuellen krisenhaften Lage der Linken nur einen Ausweg um sich zu befreien: Den real existierenden Hedonismus!

Um das revolutionäre Subjekt aus seiner kapitalistischen Umklammerung zu befreien ist es zwingend notwendig sich von dem erdrückenden Zustand der geistigen Ohnmacht frei zu machen. Es sind nicht die Paläste der Herrschenden Klasse, die zuerst fallen müssen um die Hütten zu befrieden. Es sind die inneren Mauern der “Pflicht”, hinter denen sich Arbeitswahn, Leistungszwang und universitärer Druck verorten, die wir einreißen müssen!

GenossInnen, dies ist der Kampf, den wir führen müssen. Wer sich auf den Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle. Die Waffen der Vergangenheit sind stumpf. Die Schwerter der Revolution sind Pflugscharen und die Pali-Tücher Putzlappen. Lasst uns also alle die Sektflaschen in die Hand nehmen und Seite an Seite einstehen, uns mit diesen reaktionären Schweinen auseinandersetzen. Das heißt wir haben nicht mit ihnen zu feiern, nicht mit ihnen zu trinken, und natürlich kann sich abgeschossen werden. JedeR KommunistIn muss diese Wahrheit Begreifen: Die politische Macht kommt aus den Flaschenhälsen.

“Are you ready to get duffed?” – Che Guevara

Erst wenn die ProletarierInnen dieser Welt sich, Seite an Seite, befreit und berauscht, intrinsisch von allen Lasten des US-imperialistischen Ausbeuterregimes befreien können, werden wir den Klassenkampf gewinnen!


Wir fordern daher:

★ Vergesellschaftung aller Brauereien in Österreich – Bier denen, die es trinken!

★ Abschaffung aller monetären Barrieren für Veranstaltungen! Verwertungslogik reaktionärer GatronomInnen bekämpfen!

★ Schluss mit der Kriminalisierung von bewusstseinserweiternden Substanzen jeder Art! Die Macht über die Substanzen denen, die sie konsumieren.

Um diesen Forderungen Ausdruck zu verleihen werden wir am 8. Jänner im Ernst-Kirchweger-Haus unser revolutionäres Vorhaben in die Tat umsetzen. Kommt zahlreich und befreit euch von Schmerz und Leid, welche die Systemlogik jeden Tag reproduziert! Auf sechs Jahre Zerstörung werden 6 Jahre Aufbau folgen.

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Habt Mut zu feiern!
Habt Mut zu kämpfen!
Den berauschten Kampf organisieren!
Für die hedonistische Weltrevolution!

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